Jahreshauptversammlung 2019

Jahreshauptversammlung (JHV)der Judoabteilung des TSV Feucht 04 e.V. fand am 04. Februar 2019 um 18:35 Uhr statt. Das Protokoll der Sitzung kann als PDF eingesehen werden. In dieser Versammlung wurde die gesamte Abteilungsvorstandschaft wieder entlastet. Da in der letzten JHV der Abteilungsvorstand für zwei Jahre Amtszeit gewählt wurde finden die nächsen Wahlen wieder 2020 statt. Protokoll 2019 JHV

Katameisterschaft Prag

Ein verrückter Gedanke  Nach einigen hin-und-her haben sich vier von unserer Abteilung am 29. September auf den Weg nach Prag zur tschechischen Kata-Meisterschaft in Judo gemacht. Nach gut drei Stunden Fahrzeit konnten wir in Prag unser Quartier, das Zdenek Spera freundlicherweise für uns alle reserviert hat, beziehen. Zdenek hat bereits an unserem Anreisetag an der Veteranen Kampfmeisterschaft teilgenommen. Trotz einigen kleineren Blessuren hat er sich einen tollen 4. Platz erkämpft. Am Abend machten wir einen Stadtspaziergang unter der fachkundigen Leitung von Zdenek und haben uns noch manches von Prag angesehen. Sonntagmorgen trafen wir uns dann wieder in der Halle. Nach der Registrierung hatten wir auch nur noch kurz Zeit um die stetig ansteigende Nervosität etwas einzudämmen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich mit der Demonstration der Juno-Kata los. Sandra und Michaela mussten gleich als erstes ran. Stefan und Zdenek hatten Ihre beiden Kategorien und fanden sich mit der Nage-No- und Katame-No-Kata in den beiden teilnehmerstärksten Gruppen. Sie bewiesen Nervenstärke und obwohl sich die tschechische Kataversion von der Deutschen zu unterscheiden scheint, konnten beide sehr gute 6. Plätze belegen. Leider gab es keine Konkurrenz für Sandra und Michaela, so dass die tschechischen Wertungsrichter entschieden haben, ihnen statt des Meistertitels ein Ehrendiplom mit dem 1. Platz zu überreichen. Nach der Siegerehrung und Fotografieren traten wir wieder den Heimweg an. Müde, aber um einige Erfahrungen reicher kamen wir nach guter Fahrt wieder zu Hause an.   „Zdenek vielen Dank für Deine Organisation und auch Deine Dolmetscherfähigkeiten.“ Das Wochenende war zwar anstrengend aber es hat uns viel Spaß gemacht.

Osternturnier 2018 GesGruppe

Osterturnier 2018

Nikolaus schickt zum Osterturnier eisige Grüße Scheinbar fühlt sich der Nikolaus von uns etwas vernachlässigt, da er zu unserem diesjährigen 2. Osterturnier Schnee und Eis zur Unterstützung schickte. Doch viele tapfere große und kleine Judoka aus fünf Vereinen trafen sich – den Temperaturen zum Trotz – um zu testen, wie gut sie Ihre Techniken beherrschen. Leider konnten nicht alle auf Grund der schlechten Straßenverhältnisse und der noch zirkulierten Grippewelle kommen, doch diejenigen die da waren, konnten mit viel guter Laune und Spaß die kalten Temperaturen aus der Karl-Schoderer-Halle vom TSV 1904 e.V. vertreiben. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen, bei dem natürlich schon mal geschaut wurde, wer denn im weiteren Verlauf der potenzielle Gegner sein könnte, – mit dem um den Platz eins gekämpft werden würde, – ging es auch schon los. Von den Mädels der „Snackverwaltung“ haben wir erfahren, dass wir es mit unserem Aufwärmen geschafft haben, die belegten Semmeln aus ihrer Formation zu bringen. Gemeinsam stellten sich alle Herausforderer in einer Reihe auf zwei Mattenflächen auf. Es folgten die Begrüßungsworte durch den Ausrichter Feucht und die Vorstellung der Mattenrichter, welche wir bereits an dieser Stelle nochmals unseren Dank aussprechen wollen. Begrüßt wurden auch unsere Sanitäter von den Maltesern, die uns an diesem Tag begleiten durften und zum Glück nicht viel zu tun bekamen. Die ersten Kämpfe waren am Anfang noch etwas verhalten, doch zunehmend stellte sich bald die bekannte Wettkampfatmosphäre ein, in der der Judoka der eigenen Kämpferfraktion lautstark angefeuert und bejubelt wurde. Während die Jüngsten mit ihren Techniken vorsichtig und zurückhaltend in den Kampf hineingehen und auch immer wieder ein unsicherer Blickkontakt zu den Trainern und Mitstreitern gesucht wurde. Die Älteren zeigten routiniert ihre erlernten Techniken und versuchten diese geschickt einzusetzen. Manchmal flogen die Gegner gezielt auf die Matte, um sie dann mit Haltetechniken am Boden zu fixieren umso ihre Kämpfe gewinnen zu können. Dieses Jahr gingen die meisten Kämpfe über die volle Kampfzeit, d.h. sie konnten nicht vorzeitig mit einem Ippon beendet werden. Nachdem alle Kämpfe beendet waren, konnten bereits schon nach kurzer Wartezeit mit der Siegerehrung begonnen werden. Neben einer personifizierten Urkunde gab es natürlich auch einen Schokoladenosterhasen, mit dessen Hilfe so manche Enttäuschung bald vergessen war. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen, an alle Judoka für die schönen und fairen Kämpfe und an alle Eltern und Betreuer die sich auf den Weg nach Feucht gemacht hatten um ihre Kinder zu unterstützen. Wir wünschen Euch schöne Osterfeiertage und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr mit etwas besseren Straßenverhältnissen wieder sehen werden.

Danprüfung

Am 14. Januar stellten sich vier Prüflinge in den Feuchter TSV 1904 e.V.-Hallen zu einer weiteren Meisterprüfung des DDK e.V.. Wir freuen uns mit Stefan Meier und Zdenek Spera, die sich beide in heimischer Kulisse vor drei Prüfern zum zweiten Dan qualifizierten. Von links: Hans Gottfried (Prüfer,  7. Dan) Karin Feist         (Prüfer,  6. Dan) Stefan Meier      (Prüfling, 2. Dan) Zdenek Spera    (Prüfling, 2. Dan) Rinat Albach     (Prüfling, 1. Dan) Hubert Berndt  (Prüfling, 2. Dan) Herbert Possenriede (Prüfer, 7. Dan) Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich allen Prüflingen zu ihren Graduierungen.  

Deutsche Katameisterschaft

Offene Internationale Deutsche Kata Meisterschaft 2017 „Kata“ bedeutet Form oder Haltung. Das Üben der Formen dient dazu, dem Übenden die verschiedenen Techniken einer Kampfkunst beizubringen. In der Regel handelt es sich um Einzelformen, bei denen der Übende gegen einen imaginären Gegner kämpft. Dadurch kann der Übende sich mehr auf das korrekte Ausführen der Bewegungen konzentrieren und wird nicht von der Interaktion mit einem realen Partner oder Gegner abgelenkt. Im Judo ist das nicht möglich, dort müssen sich die Kata Partner so gut wie möglich aufeinander einspielen, um die einzelnen Techniken richtig ausüben zu können. Das Erlernen und Einüben einer Form erfordert viel Zeit, um alle Bewegungen korrekt ausführen zu können. Heutzutage werden Formen auch in sogenannten Katawettkämpfen verwendet, bei denen Wettkampfrichter die Ausführung der Formen bewerten. Als Kriterien dienen dabei die Korrektheit der Ausführung, die Dynamik, die Harmonie und viele andere Aspekte. Katawettkämpfe gibt es in den meisten asiatischen Kampfkünsten. Und genau solch ein Wettkampf konnten am 23.07.2017 die Katateilnehmer des Judo-Team Feucht besuchen. Alle Teilnehmer freuten sich, endlich zeigen zu können was sie in den letzten Monaten gelernt und immer wieder geübt haben. Die Teilnehmer fuhren alle  nach Leutershausen auf die Offene Internationale Deutsche Katameisterschaft. Dort angekommen  und trafen dort wieder viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene. Bereits nach dem Ankommen war sofort zu sehen, dass die Veranstalter viel Engagement  in die Vorbereitung der Halle gesteckt haben. Für alle Disziplinen waren eigene Kata Flächen vorbereitet. Es wundert nicht, dass viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene sich zu diesem Event aufmachten und von uns wiedererkannt wurden. In der Halle gab eine Tribüne um ein klassisches Meisterschaftsfeeling zu erzeugen. Um 9 Uhr war die Anmeldung und alle wurden von Herrn Herzog dem Organisator mit Willkommenen Worten begrüßt. Danach wurde das Wort an Herrn Klaus Trogemann, Bundes-DDK e.V. und Landesvorsitzenden in Bayern  weitergereicht. Und schon Standen unsere Jüngsten auf der Matte und präsentierten ihre fleißig geübte Form. Die Aufregung und Anspannung war jedem unserer Teilnehmer anzusehen, aber die Anstrengungen haben sich dennoch gelohnt. Bei der Siegerehrung hat das Feuchter Team fleißig Pokale übergeben bekommen. Nur mit großer Anerkennung lässt sich sagen: Jungs und Mädels, das habt ihr Spitze gemacht.   Aufstellung der Platzierungen hier Christina Groß und Matthias Hoffmann 1. Platz, Dai-Dai-No-Kata Christina Groß und Janis Falkenberg 2. Platz, Dai-Dai-No-Kata Rafael Radmanic und Anna Sperova 1. Platz, Midori-No-Kata Anna Sperova und Alexander Schultze 2. Platz, Midori-No-Kata Nicki Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Gruppe 1-3 Annika Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Heike Jäckel und Nicki Jäckel 2. Platz, Nage-No-Kata Zdenek Spera und Stefan Meier 1. Platz, Katame-No-Kata Sandra Däumler und Michaela Jäckel 2. Platz, Katame-No-Kata Stefan Meier und Zdenek Spera 3. Platz, Katame-No-Kata   Auch Danken möchten wir den fleißigen Judoka, die uns zur gleichen Zeit auf dem Feuchter Kirchweihumzug tatkräftig vertreten haben.

Schnuppersonntag

24 Mutige auf 100 Quadratmeter Die Judoabteilung des Feuchter Turn- und Sportvereins veranstaltete am 16. Juli eine Infoveranstaltung in Form eines vierstündigen Schnuppertrainings. Mit einer großflächigen Einladungsaktion lud das Judo-Team Feucht auch in den ortsansässigen Schulen Interessierte in die Karl-Schoderer-Halle ein. Um 10:00 Uhr trafen dann 11 Judoka auf 13 Neugierige zu einem ausgiebigen Schnuppertraining. Zusammen mit den dagebliebenen Eltern stellte man sich grundlegenden Fragen, wie z.Bsp. was passiert auf einer Matte die aus einzelnen 100 Mattenteilen zusammengelegt wird? Was heißt Fallschule? Und haben Sie gewusst, dass diese aus drei Teilen jeweils Links- und Rechtsorientiert bestehen? Auf diese oder ähnlichen mitgebrachten Fragen wurden spielerisch Antworten gegeben. So gehört zu einem jedem qualifizierten Training auch ein vielschichtiges Aufwärmtraining, in dem viele Muskeln, Sehnen und ganze Körperteile gedehnt und aufgewärmt werden. Genauso wie manches kaltes Material zur Bearbeitung weniger strapazierfähig ist, als ein vorbereitetes Rohmaterial. Mit Übungen wie Seitwärtshüpfen, eine abgewandelte Form von Völkerball bei dem der getroffene ein bis drei Sit-Ups machen sollte, kriechen wie eine Raupe und hüpfen wie ein Grashüpfer, wurden alle für weitere Trainingsinhalte vorbereitet. Das Trainerteam, allen voran Sandra Däumler und Michaela Jäckel, erklärten im Anschluss den Bewegungsablauf einer Vorwärts- und Rückwärtsrolle. Sie sind zum eigenen Schutz genauso wichtig, wie das Beherrschen der Fallschule zur Seite. Mit viel Engagement versuchten alle die vorgemachten Techniken umzusetzen. Die Begeisterung wurde noch größer als der erste Halter aus dem Prüfungsprogramm zum gelben Gürtel nachgemacht und anschließend mit höhergraduierten Gürtelträgern ausprobiert werden konnte. Es ist leicht sich vorzustellen was denn passiert, wenn der Partner nicht nur den gelernten Halter an sich ausprobieren lässt, sondern ebenfalls den Halter umzusetzen versucht. Überraschend und kinderleicht erfolgte darauf der Einstieg in ein Bodenrandori, indem Beide den „Gegner“ in den Halter bringen wollten. Zusammen mit viel Spaß im Spiel und Sport sowie der Disziplin Judo zu erlernen, gelang es dem Judo-Team wieder einmal, die eigenen Abteilungstüren zu öffnen und ein Angebot des TSV Feucht 1904 e.V. vorzustellen.

Schnipseljagd

Am 09. Juli trafen sich am Vormittag unsere Judoka, Geschwister und Eltern zu einer Schnipseljagd am Parkplatz des TSV Feucht 1904 e.V. Im Wald hinter der Sporthalle erwartete die Teilnehmer eine große Wanderung mit 29 Aufgaben, die alle zu lösen waren. Natürlich mussten auch unsere Mamas und Papas die Aufgaben lösen.  Beim Aufbauen und Verstecken der Aufgaben hatten wir noch ein wenig bedenken, was das Wetter uns bringen mag; aber schon kurz danach zeigte sich der Tag von seiner besten Seite. Groß und Klein waren motiviert alle Fragen zu finden und auch die schwerste Aufgabe zu lösen. Einmal musste einem imaginären Marsmenschen erklärt werden was ein Baum ist – natürlich hatte dieser die Baume vor lauter Wald nicht gesehen. An anderer Stelle mussten alle eine Minute muxmäuschen Still sein. Das war gar nicht so leicht, wenn die Betreuer sich andauernd mit Dir Unterhalten wollten, aber wie es dann richtig still war, konnte jeder die Geräusche unseres Waldes hören. Ich habe zum Beispiel: Vögel, Grashüpfer, das Rascheln der Blätter und vieles mehr gehört. Auch gab es vieles neben den Aufgaben der Schnitzeljagd zu entdecken, wie zum Beispiel Mistkäfer, Schmetterlinge, verschiedene Pflanzen und Bäume, Teiche und alte verlassene Sandsteinbrüche. Nach sage und schreibe 3 Stunden war es dann geschafft, wir waren wieder beim Start und konnten uns an dem leckeren Grillfleisch und dem selbstgemachten Salatbüfett satt essen. Aber nicht nur das, es gab auch Kuchen und reichlich Getränke für alle. Die mitgebrachte Spielebox war auch sehr begehrt, viele versuchten sich am Teller jonglieren, Riesenmikado, Frisbee-weit-Wurf und vielem mehr. Vielen Dank für die rege Teilnahme von Euch allen. Ich denke wir hatten alle eine „heiden Gaudi“. Euer Judo-Team.

Sonnwendfeier

Auch an der diesjährigen Sonnwendfeier waren wir wieder mit dabei. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Kinder und auch Erwachsene dabei waren die das Feeling auf der Matte ausprobieren wollten. Zum Einstieg zeigten unsere Anfänger bis zu den Fortgeschrittenen einem interessierten Publikum ihr Können. Erfreut konnten wir unter den Zuschauern unseren Vorstand Klaus Schoderer mit Frau und dessen Stellvertreter Rainer Schnelle begrüßen. Am Ende unserer Vorführung ließen sich manche Elternteile von ihren Kindern auf die Matte locken, um sich in lockerer Atmosphäre die eine oder andere Technik Hautnah an sich demonstrieren zu lassen. Allen Teilnehmern hat der Programmpunkt auf der Matte an der Sonnwendfeier 2017 sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank für Euer tolles Engagement.