Kategorie: Verein

Alles zum TSV 04 Feucht

Katameisterschaft Prag

Ein verrückter Gedanke  Nach einigen hin-und-her haben sich vier von unserer Abteilung am 29. September auf den Weg nach Prag zur tschechischen Kata-Meisterschaft in Judo gemacht. Nach gut drei Stunden Fahrzeit konnten wir in Prag unser Quartier, das Zdenek Spera freundlicherweise für uns alle reserviert hat, beziehen. Zdenek hat bereits an unserem Anreisetag an der Veteranen Kampfmeisterschaft teilgenommen. Trotz einigen kleineren Blessuren hat er sich einen tollen 4. Platz erkämpft. Am Abend machten wir einen Stadtspaziergang unter der fachkundigen Leitung von Zdenek und haben uns noch manches von Prag angesehen. Sonntagmorgen trafen wir uns dann wieder in der Halle. Nach der Registrierung hatten wir auch nur noch kurz Zeit um die stetig ansteigende Nervosität etwas einzudämmen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich mit der Demonstration der Juno-Kata los. Sandra und Michaela mussten gleich als erstes ran. Stefan und Zdenek hatten Ihre beiden Kategorien und fanden sich mit der Nage-No- und Katame-No-Kata in den beiden teilnehmerstärksten Gruppen. Sie bewiesen Nervenstärke und obwohl sich die tschechische Kataversion von der Deutschen zu unterscheiden scheint, konnten beide sehr gute 6. Plätze belegen. Leider gab es keine Konkurrenz für Sandra und Michaela, so dass die tschechischen Wertungsrichter entschieden haben, ihnen statt des Meistertitels ein Ehrendiplom mit dem 1. Platz zu überreichen. Nach der Siegerehrung und Fotografieren traten wir wieder den Heimweg an. Müde, aber um einige Erfahrungen reicher kamen wir nach guter Fahrt wieder zu Hause an.   „Zdenek vielen Dank für Deine Organisation und auch Deine Dolmetscherfähigkeiten.“ Das Wochenende war zwar anstrengend aber es hat uns viel Spaß gemacht.

Danprüfung

Am 14. Januar stellten sich vier Prüflinge in den Feuchter TSV 1904 e.V.-Hallen zu einer weiteren Meisterprüfung des DDK e.V.. Wir freuen uns mit Stefan Meier und Zdenek Spera, die sich beide in heimischer Kulisse vor drei Prüfern zum zweiten Dan qualifizierten. Von links: Hans Gottfried (Prüfer,  7. Dan) Karin Feist         (Prüfer,  6. Dan) Stefan Meier      (Prüfling, 2. Dan) Zdenek Spera    (Prüfling, 2. Dan) Rinat Albach     (Prüfling, 1. Dan) Hubert Berndt  (Prüfling, 2. Dan) Herbert Possenriede (Prüfer, 7. Dan) Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich allen Prüflingen zu ihren Graduierungen.  

Deutsche Katameisterschaft

Offene Internationale Deutsche Kata Meisterschaft 2017 „Kata“ bedeutet Form oder Haltung. Das Üben der Formen dient dazu, dem Übenden die verschiedenen Techniken einer Kampfkunst beizubringen. In der Regel handelt es sich um Einzelformen, bei denen der Übende gegen einen imaginären Gegner kämpft. Dadurch kann der Übende sich mehr auf das korrekte Ausführen der Bewegungen konzentrieren und wird nicht von der Interaktion mit einem realen Partner oder Gegner abgelenkt. Im Judo ist das nicht möglich, dort müssen sich die Kata Partner so gut wie möglich aufeinander einspielen, um die einzelnen Techniken richtig ausüben zu können. Das Erlernen und Einüben einer Form erfordert viel Zeit, um alle Bewegungen korrekt ausführen zu können. Heutzutage werden Formen auch in sogenannten Katawettkämpfen verwendet, bei denen Wettkampfrichter die Ausführung der Formen bewerten. Als Kriterien dienen dabei die Korrektheit der Ausführung, die Dynamik, die Harmonie und viele andere Aspekte. Katawettkämpfe gibt es in den meisten asiatischen Kampfkünsten. Und genau solch ein Wettkampf konnten am 23.07.2017 die Katateilnehmer des Judo-Team Feucht besuchen. Alle Teilnehmer freuten sich, endlich zeigen zu können was sie in den letzten Monaten gelernt und immer wieder geübt haben. Die Teilnehmer fuhren alle  nach Leutershausen auf die Offene Internationale Deutsche Katameisterschaft. Dort angekommen  und trafen dort wieder viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene. Bereits nach dem Ankommen war sofort zu sehen, dass die Veranstalter viel Engagement  in die Vorbereitung der Halle gesteckt haben. Für alle Disziplinen waren eigene Kata Flächen vorbereitet. Es wundert nicht, dass viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene sich zu diesem Event aufmachten und von uns wiedererkannt wurden. In der Halle gab eine Tribüne um ein klassisches Meisterschaftsfeeling zu erzeugen. Um 9 Uhr war die Anmeldung und alle wurden von Herrn Herzog dem Organisator mit Willkommenen Worten begrüßt. Danach wurde das Wort an Herrn Klaus Trogemann, Bundes-DDK e.V. und Landesvorsitzenden in Bayern  weitergereicht. Und schon Standen unsere Jüngsten auf der Matte und präsentierten ihre fleißig geübte Form. Die Aufregung und Anspannung war jedem unserer Teilnehmer anzusehen, aber die Anstrengungen haben sich dennoch gelohnt. Bei der Siegerehrung hat das Feuchter Team fleißig Pokale übergeben bekommen. Nur mit großer Anerkennung lässt sich sagen: Jungs und Mädels, das habt ihr Spitze gemacht.   Aufstellung der Platzierungen hier Christina Groß und Matthias Hoffmann 1. Platz, Dai-Dai-No-Kata Christina Groß und Janis Falkenberg 2. Platz, Dai-Dai-No-Kata Rafael Radmanic und Anna Sperova 1. Platz, Midori-No-Kata Anna Sperova und Alexander Schultze 2. Platz, Midori-No-Kata Nicki Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Gruppe 1-3 Annika Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Heike Jäckel und Nicki Jäckel 2. Platz, Nage-No-Kata Zdenek Spera und Stefan Meier 1. Platz, Katame-No-Kata Sandra Däumler und Michaela Jäckel 2. Platz, Katame-No-Kata Stefan Meier und Zdenek Spera 3. Platz, Katame-No-Kata   Auch Danken möchten wir den fleißigen Judoka, die uns zur gleichen Zeit auf dem Feuchter Kirchweihumzug tatkräftig vertreten haben.

Osterturnier 2017

Hallo Zusammen, dieses Jahr haben wir es mit unseren Turnierzeitpunkt mal ganz anders gehandhabt. Statt eines Nikolausturniers kurz vor der Adventszeit, entschieden wir uns für ein Osterturnier im Frühling. Wir hofften so, der Teilnahmeverdrossenheit im Herbst etwas entgegenzuwirken. Doch wie so viele Dinge, so können wir auch jetzt nicht leugnen, dass so manche Veränderungen mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen haben. Zu kämpfen hatten trotzdem einige Mutige, so besuchten zwei weitere Vereine unsere Judoka in Feucht. Mit unserer familiären Atmosphäre an dem Turniertag, konnten wir trotz geänderten Zeitpunkts wieder reichlich Punkten. Anfänglich trugen wir die Wettkämpfe auf einer Matte aus, entschlossen uns, in der zweiten Halbzeit, die zweite Matte mit in die Entscheidungskämpfe herzunehmen. Auf allen unseren Turnieren soll es keine, – auch wenn die errungenen Platzierungen nicht immer zum Strahlen ermutigen, – Verlierer geben. So hielten wir an der Tradition fest und jeder mutige Teilnehmer durfte seinen Osterpokal mit süßem Kern unter goldener Schale in Empfang nehmen. Eine Urkunde zum erreichten Platz durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde ebenfalls gerne entgegengenommen. Doch halt, bevor es soweit war, sollte einiges nicht unerwähnt bleiben. Bereits tags zuvor fanden sich viele fleißige Helfer ein, um unsere Halle wieder für ein großartiges Turnierspektakel herzurichten. Fast schon routiniert wurden unsere Kampfmatten und Bodenbeläge an ihren Platz gelegt. Eingespielt wurden alle benötigten Tische und Stühle aufgestellt sowie Hinweisschilder und Sportbanner angebracht. Am 02. April war es dann soweit, mit Vorfreude – und glaubt mir, wenn ich Euch sage, auch mit der gleichen Aufregung, wie Ihr sie gehabt haben müsst – warteten wir auf Euch. Wisst Ihr noch? Zuerst musstet Ihr Euch alle bei unserer Anmeldung auf die Waage stellen, bevor wir mit unserem Vorprogramm durchstarten konnten. Mit ein paar kleinen Spielchen lockerten wir unseren Bewegungsapparat. Es hat Euch allen einen riesigen Spaß gemacht. Warmgespielt folgte die Begrüßung und Vorstellung der Verantwortlichen und Kampfrichter. Herbert aus Schweitenkirchen, Joseph aus Kleinschwarzenlohe, Mathias und Zdenek aus Feucht, erklärten sich einverstanden, Euer Können auf der Matte fair zu richten. Herbert erklärte vor den Kämpfen auch noch die Kampfregeln und wer den roten oder weißen Gürtel auf der Matte umzubinden hätte. Hier trägt der zuerst Genannte den roten Gürtel zusammen mit seinem Gürtel der jeweiligen Kyu-Farbe. Bei 28 Teilnehmern war es schwierig, jedem Teilnehmer einen Gegner in seiner Gewichtsklasse zu bieten. Da wir jedoch jedem wenigstens einmal die Möglichkeit geben wollten, dass gelernte Können auszuprobieren und zu zeigen, mussten wir manche Gewichtsgruppen zusammen nehmen. Das Wichtigste sollte ja der Spaß und der sportliche Wettstreit sein, auch wenn der Gegner vielleicht etwas mehr auf die Waage gebracht hatte, und der kam definitiv nicht zu kurz. Ja, was kann ich Euch noch erzählen, was Ihr nicht schon wisst? – alle Kämpfe, waren wieder sehr spannend und ihr habt den Zuschauern deutlich gezeigt, dass die Größe und das Gewicht im Zweikampf nicht so wichtig ist, als eine gute Technik. Hier die Teilnehmer und deren Platzierungen der Kämpfer vom Judo-Team Feucht: Den 1. Platz erkämpften sich Maximilian und Raphael Radmanic, Anna Sperova, Jonas Kranz, Janis Falkenberg, Heike Jäckel. Alexander Schultze und Nicki Jäckel erreichten den 2. Platz noch vor Christina Gross. Ein herzlicher Dank ergeht auch an alle fleißigen Hände, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Eurer Stefan Meier.

Nikolausturnier 2015

Nachdem das Judo-Team letztes Jahr das traditionelle Feuchter Nikolausturnier ausfallen lassen musste, war es am 29. November wieder so weit, unser lang ersehntes Nikolausturnier fand wieder statt. Am Vorabend haben wir uns wieder sehr ins Zeug gelegt und für Euch die Halle vorbereitet. Am Sonntag hieß es dann bis 10:30 Uhr fleißiges wiegen für alle Teilnehmer. Danach wärmten wir uns gemeinsam auf, mit Laufübungen und Spielen. Kurz danach konnte es dann auch schon richtig losgehen. Alle 48 Teilnehmer durften sich zur Begrüßung in einer Reihe aufstellen. Im Zuge dieser wurden alle geltenden Regeln für dieses Turnier erklärt und die Wertungsrichter vorgestellt. Danach starteten wir sofort durch. Es waren viele spannende Kämpfe zu sehen. Bei mehreren Kämpfen kam es vor, dass ein vermeintlicher Sieger plötzlich doch Unterlag. Ich habe bei jedem Kampf mit Euch mitgefiebert. Nach dem jeder mit seinem Kampf fertig war, durften Freiwillige gern nochmals gegen einen Wunschkandidaten kämpfen. Wir bemühten uns während dessen Eure Urkunden zu drucken. Im Anschluss bekam jeder Teilnehmer die für ihn ausgestellte Urkunde und durfte auch einen der heißbegehrten Schokoladennikoläuse in Empfang nehmen. Am Samstag vor dem Nikolausturnier fand in Lauf das dortige Nikolaustunrier statt. Anna Sperova und Jan Spera nahmen an diesem Turnier tiel und belegten hier sehr gute 1. Plätze. Wir gratulieren zu diesen hervoragenden Plätzen und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg. Das Judo-Team bedankt sich für Eure rege Teilnahme und wünscht wunderschöne Weihnachten.  Euer Stefan Meier

Gürtelprüfung

Am 20.05.2015 konnten wieder mal ein paar kleine Judoka zeigen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Zwei Tage zuvor trauten sich bereits zwei Erwachsene ihre Prüfung zum gelben Gürtel abzulegen. Nach dem wir uns an besagten Tagen alle aufgewärmt hatten ging es auch schon los. Daniel Grund und Daniel Haupt von den Erwachsenen und Tristan Wolff und Jonah Walther vom Anfängertraining am Mittwoch, zeigten ihre Fallschule. Dies machten sie aber nicht alleine, denn sie wurden von allen Mittrainierenden tatkräftig unterstützt. Nachdem wir uns alle am Mattenrand abgesetzt hatten wurden von den Prüflingen alle erlernten Würfe gezeigt. Die Mamis, Papis aus der Bambini-Gruppe und alle Zuschauer fieberten mit unseren Prüflingen mit. Weiter ging es mit dem Bodenprogramm. Zuerst wurden die einzelnen Haltegriffe vorgeführt, und auch die Namen waren kein Problem. Fast zum Schluss wurden die Übergänge zwischen den Haltegriffen von unseren Jungs gezeigt. Mittwochs waren wir dann alle wieder gefragt und durften in Zweier-Gruppen gegeneinander in einem Boden-Randori kämpfen. Unsere beiden Daniels schlossen sich nach der Prüfung dem allgemeinem Training wieder an. Mit Überreichung der Urkunden war für Daniel G., Daniel H., Tristan und Jonah die Prüfung beendet. Euer Judo Team gratuliert Euch ganz herzlich zu Euren gelben Gürteln. Wir freuen uns, Euch nach den Pfingstferien im fortgeschrittenen Training zu sehen.

Gürtelprüfung

Tagebucheinblicke Nach nun fast 8 Jahren war es endlich wieder so weit. Nach einer langen Vorbereitungszeit und schweißtreibender Übungen mit meinem Partner durfte ich letztes Jahr noch vor die Prüfungskommission treten. Mein angestrebtes Ziel an diesem Tag, war die Überreichung und Anerkennung zum Tragen des braunen Gürtels. Mein ganzes erlerntes Wissen über Stand- und Bodentechniken, Hebel-, Würger- und Kontertechniken wurden von den Prüfern Herbert Possenriede und Markus Bogner abgefragt und in der Praxisdarbietung akribisch beäugt. Meine Aufregung war sehr groß, auch, weil ich bis kurz vor Prüfungsbeginn am 13. Dezember noch kein Wissen über meine beiden Prüfern hatte. Nach der Begrüßung und einem kurzen Aufwärmtraining meiner Muskulatur ging es dann auch schon los. Meine Nervosität legte sich schnell, nachdem ich mit Prüfungswissen aus dem Anfängertraining beginnen sollte. Zuerst musste ich meine Fallschule in alle Richtungen zeigen. Auch den freien Fall und das fallen über ein Hindernis wollten die Prüfer sehen. Danach zeigte ich meine 20 Würfe, und noch ein paar weitere die von den Prüfern als Vorkenntnisse vorausgesetzt wurden. Anschließend gingen wir in den Boden über. Hier wollten sie mein Können der Haltegriffe und die dazugehörigen Befreiungen sehen. Bei den Würge- und Hebeltechniken sollte ich nicht nur beweisen, dass ich die einzelnen Techniken beherrsche, sondern auch das Prinzip welches dahinter steckt, erklären. Am Ende zeigten mein Partner und ich noch ein lebendiges Stand- und Bodenrandori. Herr Possenriede und Herr Bogner wollten an diesem Punkt bewerten, wie ich die Technik in einem Kampfgeschehen einbringen kann. Das anschließende Warten bis zum Ausgang der Prüfung schien eine Ewigkeit zu dauern. Das ganze Adrenalin, welches mir in der ganzen Zeit der Prüfung zu Höchstleistungen verhalf, baute sich nun langsam aber zielorientiert zum Nullpunkt ab. Als ich an meinem persönlichen Nullpunkt angekommen war, erhoben sich dann die Prüfer. Nun etwas Müde jedoch wieder voller Erwartung stellten wir uns nochmal vor meinen Prüfern auf. Voller Stolz nahm ich meine Urkunde und den Gürtel in der braunen Farbe entgegen. Ich bedanke mich, bei allen Anwesenden, meinem Partner und meinen Trainern, die mich so gut vorbereitet haben. Liebe Grüße Euer Pressewart, Stefan Meier.

Gürtelprüfung

Am 19.11.2014 fand die diesjährige Gürtelprüfung der kleineren und größeren Jodoka des TSV Feucht statt. Nach ein paar kleinen Aufwärmübungen ging es dann auch schon los. Die aufgeregten Prüflinge zeigten den beiden Prüfern Michaela Jäckel und Sandra Däumler und den vielen Eltern ihre gelernte Fallschule. Danach wurden von jedem Prüfling die erlernten Würfe vorgeführt. Hinzu kamen noch vier Haltegriffe. Die höheren Gürtelträger zeigten noch verschiedene Hebel- und Würgetechniken. Zum Schluss folgte noch ein kleines Standrandori bei dem die vorher gezeigten Techniken in Aktion angewandt werden sollten. Leider kam es dabei zu einem kleinen Unfall. Aber als auch dies aus gestanden war, erwarteten alle das mit Spannung das Ergebnis ihrer Prüfung. Anna Sperova erreichte den Gelben Gürtel (5.Kyu-Grad) Dorian Schmitz, Joscha Foster und Chiara DiBella erwarben den Orangen Gürtel (4. Kyu-Grad) Eric Römer und Nicki Jäckel erreichten den Grünen Gurt im Judo (3. Kyu-Grad) Wir gratulieren euch recht herzlich zu Eurem neuen Gürtel und wünschen Euch sehr viel Erfolg für die Zukunft. Euer Trainer-Team

Bayerische Katameisterschaft in Gaimersheim

Am Sonntag den 16.06.2013 fand in der Edeka Ballsporthalle von Gaimersheim die Offene Bayerische Kata Meisterschaft 2013 statt. Bis um 10 Uhr reisten alle Teilnehmer und das Judo Team des TSV 1904 Feucht e.V. an. Nach einer kleinen Aufwärmphase für die Teilnehmer ging es los. Der Vizepräsident des DDK e.V. Hans Gottfried begrüßte alle Teilnehmer und Zuschauer und stellte die Prüfer vor. Zuerst starteten die Teams der Karateka und kurz danach die Judoka auf der zweiten Katafläche. Es wurden alle Schüler Katas von Gelb nach Grün gezeigt. Unsere Judoka zeigten ihre Vorführungen stets konzentriert und mit großem Eifer. Nach dem Formenlauf der Schüler wurden die Meister Kata  gezeigt. Um 15 Uhr war es dann geschafft. Nach einer kurzen Auswertungsphase wurden die Plätze verkündet und mit Medaillen in Gold, Silber und Bronze geehrt. Die Teilnehmer des TSV 04 Feucht e.V. erreichten folgende Platzierungen: Paul-Anton Lutz und Eric Römer (Kiiro no kata): 1. Platz Marie-Luise Lutz und Jasmin Weidner (Dai dai no kata): 4. Platz Nicki Jäckel und Jasmin Weidner (Dai dai no kata): 3. Platz Nicki Jäckel und Marie-Luise Lutz (Dai dai no kata): 2. Platz Anna-Lena Lutz und Heike Jäckel (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 2. Platz Heike Jäckel und Anna-Lena Lutz (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 1. Platz Annika Jäckel und Rike Pfeuffer (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 1. Platz Rike Pfeuffer und Annika Jäckel (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 2. Platz Stefan Meier und Markus Meier (Nage no kata): 3. Platz

Teilnehmer 2013

Deutsche Budo Katameisterschaft 2013

Zur bevorstehenden deutschen Katameisterschaft in Feucht trafen sich am Freitag 10. Mai das Judo-Team des TSV 1904 e.V. mit einer handvoll Leuten um Judomatten, Tische, Stühle und Bodenläufer aus Karl-Schoderer-Halle in die ca. 2 km entfernten Zeidlerhalle zu bringen. Als eingespieltes und turniererfahrenes Team konnten der Aufbau und das Herausputzen der Halle in vorbildlicher Weise erfolgen. Mit Stolz kann das Judo-Team auf eine ‚Hand-in-Hand-Gehende’ -Vorbereitung zurückblicken. Die Vorarbeiten der Meisterschaft, waren fast abgeschlossen, als das Präsidium des Deutschen Dan Kollegium e.V. (DDK e.V.) die ersten Schritte in die Zeidlerhalle der Marktgemeinde setzten. Schon im Eingangsbereich war das Gefühl der Meisterschaft zu spüren. Tische und Sitzgelegenheiten sollten zum Verweilen im gutorganisierten Catering einladen. Die Bewunderung wich der staunenden Begeisterung beim Eintritt in die dekorierte Halle mit den Austragungsflächen. Die hergerichtete Zeidlerhalle begeisterte mit ihren Tribünen und den aufgebauten Kataflächen nicht nur den Präsident des DDK Dieter Teige mit Gattin. Auch Hans Gottfried (Vizepräsident und Vorsitzender der Landesgruppe Bayern), Udo Schäfer (Schatzmeister), Willi Donner (Budokommision) und Alfred Buchholz (Sportreferent) sprachen viel Lob über die Vorbereitungen durch das Judo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. aus. Zum Ausklang des Tages bot sich ein geführter Spaziergang von Organisatoren Michaela Jäckel und Sandra Däumler durch die Marktgemeinde Feucht an. In der anschließend besuchten Gaststätte am Brückkanal wurde der Abend in gemütlicher Biergartenatmosphäre bei fränkischer Kost beendet. Am Tag darauf wurde die offene Deutsche Katameisterschaft des DDK e. V. pünktlich um 9 Uhr mit einem feierlichen Einzug aller Teilnehmer in die Halle eröffnet. Präsident Dieter Teige begrüßte in seiner Ansprache Landrat vom Nürnberger Landkreis Armin Kroder, der es sich nicht nehmen lies, an der Eröffnung dieser besonderen Veranstaltung im Nürnberger Land teilzunehmen. Gefolgt von Bürgermeister Konrad Rupprecht und dem Vorsitzenden des TSV 1904 e.V. Klaus Schoderer wurden die Begrüßungsworte abgerundet und anschließend ebenfalls erwidert. Nach den Eröffnungsworten konnten die 99 Teilnehmer ihr Können demonstrieren. Anfangen durften die jüngsten Teilnehmer in den Budodisziplinen Judo, Karate und Taekwondo im Alter von sechs bis acht Jahren. Die leider wenigen Zuschauer konnten an den ernsten und angespannten Gesichtern erkennen, dass auch diese Altersklasse mit viel Eifer an ihren Demonstrationen geübt und darauf hin trainiert haben. Die Anspannung stand auch hier jedem ins Gesicht geschrieben und als die Demonstration erfolgreich beendet war, auch die große Erleichterung darüber, es gemeistert zu haben. Bei einigen Kindern war es die erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft. Bei älteren Kindern, die schon häufiger an dergleichen Meisterschaften teilnahmen, blieb zwar die Anspannung und Aufregung nicht aus, aber es war eine gewisse Routine in der gezeigten Form festzustellen. Zum wahren Augenschmaus wurden die Kata bei den Dan-Trägern. Egal ob bei Judo, Karate oder Taekwondo, hier sah auch der Laie, wie viel Training und Körperspannung bzw. Körpergefühl in so einer Kata steckt. Zu zeigen sind verschiedene Würfe, Boden- und Tritttechniken, die in einer vorgeschriebenen Reihenfolge sowie Schrittfolge gezeigt werden müssen. Die verschiedenen Kataformen gehören auch zum jeweiligen Prüfungsprogramm der einzelnen Dan-Grade. Daran kann man auch erkennen, wie viel Training, Zeit und Disziplin in einer Kata steckt. Sehr schön waren die Formen der Taekwondo und Karate Paare bzw. Mannschaften bei denen drei Personen zusammen synchron laufen. Die zusätzliche Schwierigkeit in der Synchronität der Bewegung wurde perfekt – fast spielerisch, in Szene gesetzt und vom Bewertungsteam rund um Mario Campagna beurteilt. Bei den Judoka wird die Kata immer als Paar gelaufen. Auch hier liegt ein Augenmerk auf das Zusammenspiel als Team, welches Karin Feist, Jürgen Schortmann, Herbert Possenriede und Alfred Buchholz am Bewertungstisch genauestens Bewerteten. Ein erstklassiger Uke kann viel zum Erfolg des angetretenen Tori und somit zum Ausgang der Meisterschaft beitragen. Demzufolge entschied sich das Judoteam Feucht dafür, Beide – Uke sowie Tori – bei der Siegerehrung gemeinsam auszuzeichnen. Da die verschiedenen Teilnehmer von zum Teil sehr hohen Dan-Trägern bewertet wurden und das Wissen, von einem Großmeister bewertet zu werden, natürlich zusätzlich die Aufregung steigert, wurden die Techniken hervorragend und souverän vorgeführt. Das Judo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. hat zusammen mit dem Taekwondo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. sehr gute Leistungen gezeigt. Bei der Siegerehrung konnten sie viele Pokale mit nach Hause nehmen. Überrascht wurden Michaela Jäckel und Sandra Däumler, die für ihre langjährigen Verdienste im DDK e.V. mit der Verleihung des 3. Dan vom Präsidenten Dieter Teige ausgezeichnet wurden. Ebenso überrascht wurden auch einige Mitglieder der Judo-Abteilung vom TSV Feucht 04 e.V, die ebenfalls durch Dieter Teige für ihre langjährige Mitarbeit und immerwährender Einsatzbereitschaft und Unterstützung geehrt wurden. Durch sie konnten unzählige abteilungsinterne Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden. So wurde Werner Däumler, Helga Däumler, Markus Jäckel, Thomas Lutz, Markus Meier, Stefan Meier und Angelika Schwabe die bronzene Ehrennadel überreicht. Ebenfalls durch den DDK e.V., jedoch mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet, wurden Michaela Jäckel, Sandra Däumler und Jürgen Schortmann sowie Thomas Heinzelmann. Wir bedanken uns herzlich für das ehrenamtliche Engagement.  Für das Judo-Team Feucht können wir folgende Platzierungen verkünden: In der Kiiro no kata wurden Eric Römer mit Paul-Anton Lutz Deutscher Meister. In der Dai dai no kata kamen Jasmin Weidner mit Nicki Jäckel auf Platz zwei und Marie-Luise Lutz mit Nicki Jäckel auf Platz drei. In der Nage no kata Gruppe eins und zwei, wurden in der Altersklasse bis 13 Jahre, Heike Jäckel und Anna-Lena Lutz Deutsche Meister. In der Altersklasse bis 17 Jahre haben sich Annika Jäckel und Rike Pfeufer einen spannenden Zweikampf geliefert. Sie sind gegeneinander angetreten und haben sich die beiden ersten Plätze geteilt. Sie sind sowohl Deutsche wie auch Vizemeister mit einem sehr knappen Ergebnis. Mit der kompletten Nage no kata, konnte Stefan Meier mit seinem Partner Markus Meier ebenfalls den ersten Platz auf dem Siegerpodest betreten. Wir gratulieren unseren Siegern sehr herzlich und auch den Teilnehmern des Taekwondo-Team und bedanken uns für die tollen Darbietungen. Ebenso möchten wir uns bei den hilfsbereiten Eltern und Helfern bedanken die uns so tatkräftig unterstützt haben. Auch geht unser Dank an Bürgermeister Konrad Rupprecht ohne dessen Hilfe die Meisterschaft nicht hätte stattfinden können. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Parkrestaurant wurde der Tag abgerundet und die Katameisterschaft in Feucht mit dem Präsidium beendet.