Kategorie: Wettkampf

Wettkampf im Judo

Katameisterschaft Prag

Ein verrückter Gedanke  Nach einigen hin-und-her haben sich vier von unserer Abteilung am 29. September auf den Weg nach Prag zur tschechischen Kata-Meisterschaft in Judo gemacht. Nach gut drei Stunden Fahrzeit konnten wir in Prag unser Quartier, das Zdenek Spera freundlicherweise für uns alle reserviert hat, beziehen. Zdenek hat bereits an unserem Anreisetag an der Veteranen Kampfmeisterschaft teilgenommen. Trotz einigen kleineren Blessuren hat er sich einen tollen 4. Platz erkämpft. Am Abend machten wir einen Stadtspaziergang unter der fachkundigen Leitung von Zdenek und haben uns noch manches von Prag angesehen. Sonntagmorgen trafen wir uns dann wieder in der Halle. Nach der Registrierung hatten wir auch nur noch kurz Zeit um die stetig ansteigende Nervosität etwas einzudämmen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich mit der Demonstration der Juno-Kata los. Sandra und Michaela mussten gleich als erstes ran. Stefan und Zdenek hatten Ihre beiden Kategorien und fanden sich mit der Nage-No- und Katame-No-Kata in den beiden teilnehmerstärksten Gruppen. Sie bewiesen Nervenstärke und obwohl sich die tschechische Kataversion von der Deutschen zu unterscheiden scheint, konnten beide sehr gute 6. Plätze belegen. Leider gab es keine Konkurrenz für Sandra und Michaela, so dass die tschechischen Wertungsrichter entschieden haben, ihnen statt des Meistertitels ein Ehrendiplom mit dem 1. Platz zu überreichen. Nach der Siegerehrung und Fotografieren traten wir wieder den Heimweg an. Müde, aber um einige Erfahrungen reicher kamen wir nach guter Fahrt wieder zu Hause an.   „Zdenek vielen Dank für Deine Organisation und auch Deine Dolmetscherfähigkeiten.“ Das Wochenende war zwar anstrengend aber es hat uns viel Spaß gemacht.

Deutsche Katameisterschaft

Offene Internationale Deutsche Kata Meisterschaft 2017 „Kata“ bedeutet Form oder Haltung. Das Üben der Formen dient dazu, dem Übenden die verschiedenen Techniken einer Kampfkunst beizubringen. In der Regel handelt es sich um Einzelformen, bei denen der Übende gegen einen imaginären Gegner kämpft. Dadurch kann der Übende sich mehr auf das korrekte Ausführen der Bewegungen konzentrieren und wird nicht von der Interaktion mit einem realen Partner oder Gegner abgelenkt. Im Judo ist das nicht möglich, dort müssen sich die Kata Partner so gut wie möglich aufeinander einspielen, um die einzelnen Techniken richtig ausüben zu können. Das Erlernen und Einüben einer Form erfordert viel Zeit, um alle Bewegungen korrekt ausführen zu können. Heutzutage werden Formen auch in sogenannten Katawettkämpfen verwendet, bei denen Wettkampfrichter die Ausführung der Formen bewerten. Als Kriterien dienen dabei die Korrektheit der Ausführung, die Dynamik, die Harmonie und viele andere Aspekte. Katawettkämpfe gibt es in den meisten asiatischen Kampfkünsten. Und genau solch ein Wettkampf konnten am 23.07.2017 die Katateilnehmer des Judo-Team Feucht besuchen. Alle Teilnehmer freuten sich, endlich zeigen zu können was sie in den letzten Monaten gelernt und immer wieder geübt haben. Die Teilnehmer fuhren alle  nach Leutershausen auf die Offene Internationale Deutsche Katameisterschaft. Dort angekommen  und trafen dort wieder viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene. Bereits nach dem Ankommen war sofort zu sehen, dass die Veranstalter viel Engagement  in die Vorbereitung der Halle gesteckt haben. Für alle Disziplinen waren eigene Kata Flächen vorbereitet. Es wundert nicht, dass viele bekannte Gesichter verschiedener Vereine aus der Budoszene sich zu diesem Event aufmachten und von uns wiedererkannt wurden. In der Halle gab eine Tribüne um ein klassisches Meisterschaftsfeeling zu erzeugen. Um 9 Uhr war die Anmeldung und alle wurden von Herrn Herzog dem Organisator mit Willkommenen Worten begrüßt. Danach wurde das Wort an Herrn Klaus Trogemann, Bundes-DDK e.V. und Landesvorsitzenden in Bayern  weitergereicht. Und schon Standen unsere Jüngsten auf der Matte und präsentierten ihre fleißig geübte Form. Die Aufregung und Anspannung war jedem unserer Teilnehmer anzusehen, aber die Anstrengungen haben sich dennoch gelohnt. Bei der Siegerehrung hat das Feuchter Team fleißig Pokale übergeben bekommen. Nur mit großer Anerkennung lässt sich sagen: Jungs und Mädels, das habt ihr Spitze gemacht.   Aufstellung der Platzierungen hier Christina Groß und Matthias Hoffmann 1. Platz, Dai-Dai-No-Kata Christina Groß und Janis Falkenberg 2. Platz, Dai-Dai-No-Kata Rafael Radmanic und Anna Sperova 1. Platz, Midori-No-Kata Anna Sperova und Alexander Schultze 2. Platz, Midori-No-Kata Nicki Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Gruppe 1-3 Annika Jäckel und Heike Jäckel 1. Platz, Nage-No-Kata Heike Jäckel und Nicki Jäckel 2. Platz, Nage-No-Kata Zdenek Spera und Stefan Meier 1. Platz, Katame-No-Kata Sandra Däumler und Michaela Jäckel 2. Platz, Katame-No-Kata Stefan Meier und Zdenek Spera 3. Platz, Katame-No-Kata   Auch Danken möchten wir den fleißigen Judoka, die uns zur gleichen Zeit auf dem Feuchter Kirchweihumzug tatkräftig vertreten haben.

Osterturnier 2017

Hallo Zusammen, dieses Jahr haben wir es mit unseren Turnierzeitpunkt mal ganz anders gehandhabt. Statt eines Nikolausturniers kurz vor der Adventszeit, entschieden wir uns für ein Osterturnier im Frühling. Wir hofften so, der Teilnahmeverdrossenheit im Herbst etwas entgegenzuwirken. Doch wie so viele Dinge, so können wir auch jetzt nicht leugnen, dass so manche Veränderungen mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen haben. Zu kämpfen hatten trotzdem einige Mutige, so besuchten zwei weitere Vereine unsere Judoka in Feucht. Mit unserer familiären Atmosphäre an dem Turniertag, konnten wir trotz geänderten Zeitpunkts wieder reichlich Punkten. Anfänglich trugen wir die Wettkämpfe auf einer Matte aus, entschlossen uns, in der zweiten Halbzeit, die zweite Matte mit in die Entscheidungskämpfe herzunehmen. Auf allen unseren Turnieren soll es keine, – auch wenn die errungenen Platzierungen nicht immer zum Strahlen ermutigen, – Verlierer geben. So hielten wir an der Tradition fest und jeder mutige Teilnehmer durfte seinen Osterpokal mit süßem Kern unter goldener Schale in Empfang nehmen. Eine Urkunde zum erreichten Platz durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde ebenfalls gerne entgegengenommen. Doch halt, bevor es soweit war, sollte einiges nicht unerwähnt bleiben. Bereits tags zuvor fanden sich viele fleißige Helfer ein, um unsere Halle wieder für ein großartiges Turnierspektakel herzurichten. Fast schon routiniert wurden unsere Kampfmatten und Bodenbeläge an ihren Platz gelegt. Eingespielt wurden alle benötigten Tische und Stühle aufgestellt sowie Hinweisschilder und Sportbanner angebracht. Am 02. April war es dann soweit, mit Vorfreude – und glaubt mir, wenn ich Euch sage, auch mit der gleichen Aufregung, wie Ihr sie gehabt haben müsst – warteten wir auf Euch. Wisst Ihr noch? Zuerst musstet Ihr Euch alle bei unserer Anmeldung auf die Waage stellen, bevor wir mit unserem Vorprogramm durchstarten konnten. Mit ein paar kleinen Spielchen lockerten wir unseren Bewegungsapparat. Es hat Euch allen einen riesigen Spaß gemacht. Warmgespielt folgte die Begrüßung und Vorstellung der Verantwortlichen und Kampfrichter. Herbert aus Schweitenkirchen, Joseph aus Kleinschwarzenlohe, Mathias und Zdenek aus Feucht, erklärten sich einverstanden, Euer Können auf der Matte fair zu richten. Herbert erklärte vor den Kämpfen auch noch die Kampfregeln und wer den roten oder weißen Gürtel auf der Matte umzubinden hätte. Hier trägt der zuerst Genannte den roten Gürtel zusammen mit seinem Gürtel der jeweiligen Kyu-Farbe. Bei 28 Teilnehmern war es schwierig, jedem Teilnehmer einen Gegner in seiner Gewichtsklasse zu bieten. Da wir jedoch jedem wenigstens einmal die Möglichkeit geben wollten, dass gelernte Können auszuprobieren und zu zeigen, mussten wir manche Gewichtsgruppen zusammen nehmen. Das Wichtigste sollte ja der Spaß und der sportliche Wettstreit sein, auch wenn der Gegner vielleicht etwas mehr auf die Waage gebracht hatte, und der kam definitiv nicht zu kurz. Ja, was kann ich Euch noch erzählen, was Ihr nicht schon wisst? – alle Kämpfe, waren wieder sehr spannend und ihr habt den Zuschauern deutlich gezeigt, dass die Größe und das Gewicht im Zweikampf nicht so wichtig ist, als eine gute Technik. Hier die Teilnehmer und deren Platzierungen der Kämpfer vom Judo-Team Feucht: Den 1. Platz erkämpften sich Maximilian und Raphael Radmanic, Anna Sperova, Jonas Kranz, Janis Falkenberg, Heike Jäckel. Alexander Schultze und Nicki Jäckel erreichten den 2. Platz noch vor Christina Gross. Ein herzlicher Dank ergeht auch an alle fleißigen Hände, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Eurer Stefan Meier.

Nikolausturnier 2015

Nachdem das Judo-Team letztes Jahr das traditionelle Feuchter Nikolausturnier ausfallen lassen musste, war es am 29. November wieder so weit, unser lang ersehntes Nikolausturnier fand wieder statt. Am Vorabend haben wir uns wieder sehr ins Zeug gelegt und für Euch die Halle vorbereitet. Am Sonntag hieß es dann bis 10:30 Uhr fleißiges wiegen für alle Teilnehmer. Danach wärmten wir uns gemeinsam auf, mit Laufübungen und Spielen. Kurz danach konnte es dann auch schon richtig losgehen. Alle 48 Teilnehmer durften sich zur Begrüßung in einer Reihe aufstellen. Im Zuge dieser wurden alle geltenden Regeln für dieses Turnier erklärt und die Wertungsrichter vorgestellt. Danach starteten wir sofort durch. Es waren viele spannende Kämpfe zu sehen. Bei mehreren Kämpfen kam es vor, dass ein vermeintlicher Sieger plötzlich doch Unterlag. Ich habe bei jedem Kampf mit Euch mitgefiebert. Nach dem jeder mit seinem Kampf fertig war, durften Freiwillige gern nochmals gegen einen Wunschkandidaten kämpfen. Wir bemühten uns während dessen Eure Urkunden zu drucken. Im Anschluss bekam jeder Teilnehmer die für ihn ausgestellte Urkunde und durfte auch einen der heißbegehrten Schokoladennikoläuse in Empfang nehmen. Am Samstag vor dem Nikolausturnier fand in Lauf das dortige Nikolaustunrier statt. Anna Sperova und Jan Spera nahmen an diesem Turnier tiel und belegten hier sehr gute 1. Plätze. Wir gratulieren zu diesen hervoragenden Plätzen und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg. Das Judo-Team bedankt sich für Eure rege Teilnahme und wünscht wunderschöne Weihnachten.  Euer Stefan Meier

Bayerische Katameisterschaft in Gaimersheim

Am Sonntag den 16.06.2013 fand in der Edeka Ballsporthalle von Gaimersheim die Offene Bayerische Kata Meisterschaft 2013 statt. Bis um 10 Uhr reisten alle Teilnehmer und das Judo Team des TSV 1904 Feucht e.V. an. Nach einer kleinen Aufwärmphase für die Teilnehmer ging es los. Der Vizepräsident des DDK e.V. Hans Gottfried begrüßte alle Teilnehmer und Zuschauer und stellte die Prüfer vor. Zuerst starteten die Teams der Karateka und kurz danach die Judoka auf der zweiten Katafläche. Es wurden alle Schüler Katas von Gelb nach Grün gezeigt. Unsere Judoka zeigten ihre Vorführungen stets konzentriert und mit großem Eifer. Nach dem Formenlauf der Schüler wurden die Meister Kata  gezeigt. Um 15 Uhr war es dann geschafft. Nach einer kurzen Auswertungsphase wurden die Plätze verkündet und mit Medaillen in Gold, Silber und Bronze geehrt. Die Teilnehmer des TSV 04 Feucht e.V. erreichten folgende Platzierungen: Paul-Anton Lutz und Eric Römer (Kiiro no kata): 1. Platz Marie-Luise Lutz und Jasmin Weidner (Dai dai no kata): 4. Platz Nicki Jäckel und Jasmin Weidner (Dai dai no kata): 3. Platz Nicki Jäckel und Marie-Luise Lutz (Dai dai no kata): 2. Platz Anna-Lena Lutz und Heike Jäckel (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 2. Platz Heike Jäckel und Anna-Lena Lutz (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 1. Platz Annika Jäckel und Rike Pfeuffer (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 1. Platz Rike Pfeuffer und Annika Jäckel (Nage no kata (Gruppe 1 und 2)): 2. Platz Stefan Meier und Markus Meier (Nage no kata): 3. Platz

Teilnehmer 2013

Deutsche Budo Katameisterschaft 2013

Zur bevorstehenden deutschen Katameisterschaft in Feucht trafen sich am Freitag 10. Mai das Judo-Team des TSV 1904 e.V. mit einer handvoll Leuten um Judomatten, Tische, Stühle und Bodenläufer aus Karl-Schoderer-Halle in die ca. 2 km entfernten Zeidlerhalle zu bringen. Als eingespieltes und turniererfahrenes Team konnten der Aufbau und das Herausputzen der Halle in vorbildlicher Weise erfolgen. Mit Stolz kann das Judo-Team auf eine ‚Hand-in-Hand-Gehende’ -Vorbereitung zurückblicken. Die Vorarbeiten der Meisterschaft, waren fast abgeschlossen, als das Präsidium des Deutschen Dan Kollegium e.V. (DDK e.V.) die ersten Schritte in die Zeidlerhalle der Marktgemeinde setzten. Schon im Eingangsbereich war das Gefühl der Meisterschaft zu spüren. Tische und Sitzgelegenheiten sollten zum Verweilen im gutorganisierten Catering einladen. Die Bewunderung wich der staunenden Begeisterung beim Eintritt in die dekorierte Halle mit den Austragungsflächen. Die hergerichtete Zeidlerhalle begeisterte mit ihren Tribünen und den aufgebauten Kataflächen nicht nur den Präsident des DDK Dieter Teige mit Gattin. Auch Hans Gottfried (Vizepräsident und Vorsitzender der Landesgruppe Bayern), Udo Schäfer (Schatzmeister), Willi Donner (Budokommision) und Alfred Buchholz (Sportreferent) sprachen viel Lob über die Vorbereitungen durch das Judo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. aus. Zum Ausklang des Tages bot sich ein geführter Spaziergang von Organisatoren Michaela Jäckel und Sandra Däumler durch die Marktgemeinde Feucht an. In der anschließend besuchten Gaststätte am Brückkanal wurde der Abend in gemütlicher Biergartenatmosphäre bei fränkischer Kost beendet. Am Tag darauf wurde die offene Deutsche Katameisterschaft des DDK e. V. pünktlich um 9 Uhr mit einem feierlichen Einzug aller Teilnehmer in die Halle eröffnet. Präsident Dieter Teige begrüßte in seiner Ansprache Landrat vom Nürnberger Landkreis Armin Kroder, der es sich nicht nehmen lies, an der Eröffnung dieser besonderen Veranstaltung im Nürnberger Land teilzunehmen. Gefolgt von Bürgermeister Konrad Rupprecht und dem Vorsitzenden des TSV 1904 e.V. Klaus Schoderer wurden die Begrüßungsworte abgerundet und anschließend ebenfalls erwidert. Nach den Eröffnungsworten konnten die 99 Teilnehmer ihr Können demonstrieren. Anfangen durften die jüngsten Teilnehmer in den Budodisziplinen Judo, Karate und Taekwondo im Alter von sechs bis acht Jahren. Die leider wenigen Zuschauer konnten an den ernsten und angespannten Gesichtern erkennen, dass auch diese Altersklasse mit viel Eifer an ihren Demonstrationen geübt und darauf hin trainiert haben. Die Anspannung stand auch hier jedem ins Gesicht geschrieben und als die Demonstration erfolgreich beendet war, auch die große Erleichterung darüber, es gemeistert zu haben. Bei einigen Kindern war es die erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft. Bei älteren Kindern, die schon häufiger an dergleichen Meisterschaften teilnahmen, blieb zwar die Anspannung und Aufregung nicht aus, aber es war eine gewisse Routine in der gezeigten Form festzustellen. Zum wahren Augenschmaus wurden die Kata bei den Dan-Trägern. Egal ob bei Judo, Karate oder Taekwondo, hier sah auch der Laie, wie viel Training und Körperspannung bzw. Körpergefühl in so einer Kata steckt. Zu zeigen sind verschiedene Würfe, Boden- und Tritttechniken, die in einer vorgeschriebenen Reihenfolge sowie Schrittfolge gezeigt werden müssen. Die verschiedenen Kataformen gehören auch zum jeweiligen Prüfungsprogramm der einzelnen Dan-Grade. Daran kann man auch erkennen, wie viel Training, Zeit und Disziplin in einer Kata steckt. Sehr schön waren die Formen der Taekwondo und Karate Paare bzw. Mannschaften bei denen drei Personen zusammen synchron laufen. Die zusätzliche Schwierigkeit in der Synchronität der Bewegung wurde perfekt – fast spielerisch, in Szene gesetzt und vom Bewertungsteam rund um Mario Campagna beurteilt. Bei den Judoka wird die Kata immer als Paar gelaufen. Auch hier liegt ein Augenmerk auf das Zusammenspiel als Team, welches Karin Feist, Jürgen Schortmann, Herbert Possenriede und Alfred Buchholz am Bewertungstisch genauestens Bewerteten. Ein erstklassiger Uke kann viel zum Erfolg des angetretenen Tori und somit zum Ausgang der Meisterschaft beitragen. Demzufolge entschied sich das Judoteam Feucht dafür, Beide – Uke sowie Tori – bei der Siegerehrung gemeinsam auszuzeichnen. Da die verschiedenen Teilnehmer von zum Teil sehr hohen Dan-Trägern bewertet wurden und das Wissen, von einem Großmeister bewertet zu werden, natürlich zusätzlich die Aufregung steigert, wurden die Techniken hervorragend und souverän vorgeführt. Das Judo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. hat zusammen mit dem Taekwondo-Team des TSV Feucht 1904 e.V. sehr gute Leistungen gezeigt. Bei der Siegerehrung konnten sie viele Pokale mit nach Hause nehmen. Überrascht wurden Michaela Jäckel und Sandra Däumler, die für ihre langjährigen Verdienste im DDK e.V. mit der Verleihung des 3. Dan vom Präsidenten Dieter Teige ausgezeichnet wurden. Ebenso überrascht wurden auch einige Mitglieder der Judo-Abteilung vom TSV Feucht 04 e.V, die ebenfalls durch Dieter Teige für ihre langjährige Mitarbeit und immerwährender Einsatzbereitschaft und Unterstützung geehrt wurden. Durch sie konnten unzählige abteilungsinterne Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden. So wurde Werner Däumler, Helga Däumler, Markus Jäckel, Thomas Lutz, Markus Meier, Stefan Meier und Angelika Schwabe die bronzene Ehrennadel überreicht. Ebenfalls durch den DDK e.V., jedoch mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet, wurden Michaela Jäckel, Sandra Däumler und Jürgen Schortmann sowie Thomas Heinzelmann. Wir bedanken uns herzlich für das ehrenamtliche Engagement.  Für das Judo-Team Feucht können wir folgende Platzierungen verkünden: In der Kiiro no kata wurden Eric Römer mit Paul-Anton Lutz Deutscher Meister. In der Dai dai no kata kamen Jasmin Weidner mit Nicki Jäckel auf Platz zwei und Marie-Luise Lutz mit Nicki Jäckel auf Platz drei. In der Nage no kata Gruppe eins und zwei, wurden in der Altersklasse bis 13 Jahre, Heike Jäckel und Anna-Lena Lutz Deutsche Meister. In der Altersklasse bis 17 Jahre haben sich Annika Jäckel und Rike Pfeufer einen spannenden Zweikampf geliefert. Sie sind gegeneinander angetreten und haben sich die beiden ersten Plätze geteilt. Sie sind sowohl Deutsche wie auch Vizemeister mit einem sehr knappen Ergebnis. Mit der kompletten Nage no kata, konnte Stefan Meier mit seinem Partner Markus Meier ebenfalls den ersten Platz auf dem Siegerpodest betreten. Wir gratulieren unseren Siegern sehr herzlich und auch den Teilnehmern des Taekwondo-Team und bedanken uns für die tollen Darbietungen. Ebenso möchten wir uns bei den hilfsbereiten Eltern und Helfern bedanken die uns so tatkräftig unterstützt haben. Auch geht unser Dank an Bürgermeister Konrad Rupprecht ohne dessen Hilfe die Meisterschaft nicht hätte stattfinden können. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Parkrestaurant wurde der Tag abgerundet und die Katameisterschaft in Feucht mit dem Präsidium beendet.

Nikolausturnier 2012

Das Jahr neigt sich dem Ende und unser traditionelles Nikolausturnier des TSV Feucht 1904 fand wieder in der Karl-Schoderer Halle statt. Wieder folgten der Einladung des Judo-Team Vereine aus ganz Bayern. Insgesamt sieben Vereine und damit 86 Kinder trafen sich zu dem Freundschaftsturnier. Es wurden wieder spannende Kämpfe ausgetragen, und zum Teil sehr schöne Techniken gezeigt. Die jüngsten Teilnehmer traten in Bodenkämpfen gegeneinander an und hatten sehr viel Freude an den Kämpfen. Bei den Größeren wurden verschiedene erlernte Arten des Kampfes ausprobiert. Da gehört es natürlich dazu, dass die eine oder andere Technik doch nicht so einwandfrei funktionierte, als wie sie im Training eingeübt wurde. Am Ende eines langen Kampftages waren alle müde, aber dennoch stolz auf ihre Leistungen. Die anwesenden Malteser hatten viele kleinere Blessuren zu versorgen, die zum Teil auch durch die Traurigkeit eines verlorenen Kampf verstärkt wurden. Leider musste auch noch ein größerer Unfall eines Gastkämpfers verarztet werden. Der entstandene Knochenbruch im Unterarm konnte aber im Krankenhaus ohne Operation versorgt werden und so durfte er die Nacht wieder im eigenen Bett – und mit einem Gips verbringen. Kleiner Wermutstropfen war die neue Software zur Erfassung und Auswertung der Turnierergebnisse. Nach einem Jahr durchdachter Programmierarbeit hatte sie am Kampftag ihre Premiere. Nach einem einwandfreiem Verlauf während des ganzen Turniertages, gab es beim Finalen Urkundendruck ein kleines jedoch nicht auf die schnelle lösbares Problem. Leider konnte dieses erst später behoben werden und so mussten die Urkunden an die Teilnehmer nachgesandt werden. Über die Enttäuschung der fehlenden Urkunden konnten jedoch die Nikoläuse aus Schokolade trösten. Ebenso erging ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände. Die sieben Vereine waren der BC Eckental, TSV Kleinschwarzenlohe, JC Lauf, TSV Gaimersheim, FC Schweitenkirchen, Kampfgemeinschaft Allach-Eching und natürlich die Judoka des TSV Feucht 1904. Schön dass Ihr alle wieder mit dabei ward, und an dieser Stelle, vielen Dank für Euer Verständnis. Euer Judo-Team vom TSV Feucht 1904.

Bayerische Katameisterschaft 2012

Mit vielen Medaillen in den Taschen wurden die Judoka des TSV 04 Feucht bei der diesjährigen Bayerischen Kata-Meisterschaft im oberbayerischen Gaimersheim in der Nähe von Ingolstadt für einige Wochen hartes Training belohnt. Bei schönem Wetter fand die Meisterschaft in der angenehm temperierten Sporthalle des TSV Gaimersheim bei guter Bewirtung statt. Über Goldmedaillen in der jeweiligen Altersklasse konnten sich die beiden Grüngurt-Teams, nämlich Heike Jäckel mit Anna-Lena Lutz sowie Rike Pfeuffer mit Annika Jäckel, freuen. Die drei Feuchter Teams mit dem Orangegurt mussten nur einem anderen Paar den ersten Platz überlassen und teilten den zweiten und dritten Rang unter sich auf. Eine Silbermedaille erhielten dabei Marie-Luise Lutz und Nicki Jäckel. Charline Schwarz mit Jasmin Weidner und Marie Roth mit Maya Sperling erreichten bei gleicher Punktzahl Bronze und standen zusammen auf dem dritten Treppchen. Jürgen Schortmann wurde mit seinem Partner Markus Illauer vom TSV Kleinschwarzenlohe ebenfalls Erster in der entsprechenden Klassifizierung. Hiermit möchte sich das gesamte Judoka-Team bei Jürgen Schortmann bedanken, der anstelle von Michaela Jäckel und Sandra Däumler, die beide leider aus gesundheitlichen Gründen ausfielen, die Kata-Vorbereitung und somit einen großen Teil des Trainings übernahm.

Erfolgreiche Judoka Nikolausturnier 2012

Nikolausturnier 2011

Das diesjährige Nikolausturnier am 20.11.2011 war wieder ein voller Erfolg. In der gut gefüllten Karl-Schoderer-Sporthalle konnten wieder viele gute Platzierungen von unseren Judoka erzielt werden. Stefan Kuntze freute sich über den ersten Platz in seiner Gewichtsklasse. Dominik Feher und David Feineis erreichten einen guten zweiten Platz. Einen dritten Platz konnten Simon Znotins, Mika Sperling und Justin Bennet  verbuchen. Simon Zeitler musste sich drei anderen starken Konkurrenten geschlagen geben und wurde Vierter. Bei den Mädchen gab es auch einen ersten Platz, über den sich Annika Jäckel freuen konnte. Weiterhin gab es drei zweite Ränge, die von Anna Lena Lutz, Clara Rauh und Heike Jäckel belegt wurden. Jeweils Dritte in ihrer Klasse wurden Marie Luise Lutz, Jasmin Weidner und Olida Özer. Nicki Jäckel wurde dieses Mal leider nur Vierte, da sie drei besonders starke Gegner hatte. Von den Gästen (Ai Soku Do, JC Lauf, TSV Gaimersheim, TSV Kleinscharzenlohe, Budo Club Eckental, So-Do-Kan) wurde auch diesmal wieder in besonderem Maß die Organisation sowie die Bewirtung zu familienfreundlichen Preisen gelobt.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Deutschen Katameisterschaft 2011

Deutsche Kata-Meisterschaft in Probsteierhagen bei Kiel

Nachdem die komplette Mannschaft des TSV04 Feucht bereits am Vortag an die Küste mit schönstem Sonnenschein gereist war, traten alle Teilnehmer am nächsten Morgen ausgeschlafen die Meisterschaft an. Trotz einiger Widrigkeiten in der Sporthalle (die Matten waren viel kleiner als beim heimischen Training, die Reihenfolge der Judoka entsprach in keinster Weise den ausgehängten Listen, was für ein paar Überraschungen sorgte) erreichte unser fränkisches Team doch durchweg gute Platzierungen. Die Wertungen erfolgten bei dieser Meisterschaft nicht nach der gängigen Regel, wo die Teams sich einen gemeinsamen Platz „erkämpfen“. Dieses Jahr wurde jeder Teilnehmer einzeln bewertet, wodurch einige unserer Judoka sich mit dem jeweils niedrigeren Rang zufrieden geben mussten. Als deutsche Meister dürfen sich in den jeweiligen Altersklassen Annika Jäckel und Mika Sperling bezeichnen. Deren Partner Rike Pfeufer und Anna-Lena Lutz wurden jeweils Vizemeister. Heike Jäckel belegte den vierten Platz. Marie-Luise Lutz holte sich den zweiten Platz vor Partnerin Nicki Jäckel, die Dritte wurde.  Stefan und sein Bruder Markus Meier teilten sich dieses Mal den 2. Platz. Michaela Jäckel und Sandra Däumler holten sich mit ihrer Darbietung wieder die ersten beiden Platzierungen. Alles in allem eine gelungene Meisterschaft für unser Judo-Team.