Osterturnier 2017

Hallo Zusammen, dieses Jahr haben wir es mit unseren Turnierzeitpunkt mal ganz anders gehandhabt. Statt eines Nikolausturniers kurz vor der Adventszeit, entschieden wir uns für ein Osterturnier im Frühling. Wir hofften so, der Teilnahmeverdrossenheit im Herbst etwas entgegenzuwirken. Doch wie so viele Dinge, so können wir auch jetzt nicht leugnen, dass so manche Veränderungen mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen haben. Zu kämpfen hatten trotzdem einige Mutige, so besuchten zwei weitere Vereine unsere Judoka in Feucht. Mit unserer familiären Atmosphäre an dem Turniertag, konnten wir trotz geänderten Zeitpunkts wieder reichlich Punkten. Anfänglich trugen wir die Wettkämpfe auf einer Matte aus, entschlossen uns, in der zweiten Halbzeit, die zweite Matte mit in die Entscheidungskämpfe herzunehmen. Auf allen unseren Turnieren soll es keine, – auch wenn die errungenen Platzierungen nicht immer zum Strahlen ermutigen, – Verlierer geben. So hielten wir an der Tradition fest und jeder mutige Teilnehmer durfte seinen Osterpokal mit süßem Kern unter goldener Schale in Empfang nehmen. Eine Urkunde zum erreichten Platz durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde ebenfalls gerne entgegengenommen. Doch halt, bevor es soweit war, sollte einiges nicht unerwähnt bleiben. Bereits tags zuvor fanden sich viele fleißige Helfer ein, um unsere Halle wieder für ein großartiges Turnierspektakel herzurichten. Fast schon routiniert wurden unsere Kampfmatten und Bodenbeläge an ihren Platz gelegt. Eingespielt wurden alle benötigten Tische und Stühle aufgestellt sowie Hinweisschilder und Sportbanner angebracht. Am 02. April war es dann soweit, mit Vorfreude – und glaubt mir, wenn ich Euch sage, auch mit der gleichen Aufregung, wie Ihr sie gehabt haben müsst – warteten wir auf Euch. Wisst Ihr noch? Zuerst musstet Ihr Euch alle bei unserer Anmeldung auf die Waage stellen, bevor wir mit unserem Vorprogramm durchstarten konnten. Mit ein paar kleinen Spielchen lockerten wir unseren Bewegungsapparat. Es hat Euch allen einen riesigen Spaß gemacht. Warmgespielt folgte die Begrüßung und Vorstellung der Verantwortlichen und Kampfrichter. Herbert aus Schweitenkirchen, Joseph aus Kleinschwarzenlohe, Mathias und Zdenek aus Feucht, erklärten sich einverstanden, Euer Können auf der Matte fair zu richten. Herbert erklärte vor den Kämpfen auch noch die Kampfregeln und wer den roten oder weißen Gürtel auf der Matte umzubinden hätte. Hier trägt der zuerst Genannte den roten Gürtel zusammen mit seinem Gürtel der jeweiligen Kyu-Farbe. Bei 28 Teilnehmern war es schwierig, jedem Teilnehmer einen Gegner in seiner Gewichtsklasse zu bieten. Da wir jedoch jedem wenigstens einmal die Möglichkeit geben wollten, dass gelernte Können auszuprobieren und zu zeigen, mussten wir manche Gewichtsgruppen zusammen nehmen. Das Wichtigste sollte ja der Spaß und der sportliche Wettstreit sein, auch wenn der Gegner vielleicht etwas mehr auf die Waage gebracht hatte, und der kam definitiv nicht zu kurz. Ja, was kann ich Euch noch erzählen, was Ihr nicht schon wisst? – alle Kämpfe, waren wieder sehr spannend und ihr habt den Zuschauern deutlich gezeigt, dass die Größe und das Gewicht im Zweikampf nicht so wichtig ist, als eine gute Technik. Hier die Teilnehmer und deren Platzierungen der Kämpfer vom Judo-Team Feucht: Den 1. Platz erkämpften sich Maximilian und Raphael Radmanic, Anna Sperova, Jonas Kranz, Janis Falkenberg, Heike Jäckel. Alexander Schultze und Nicki Jäckel erreichten den 2. Platz noch vor Christina Gross. Ein herzlicher Dank ergeht auch an alle fleißigen Hände, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Eurer Stefan Meier.

Jahreshauptversammlung 2017

Jahreshauptversammlung (JHV)der Judoabteilung des TSV Feucht 04 e.V. fand am 06. Februar 2017 um 18:30 Uhr statt. Das Protokoll der Sitzung kann als PDF eingesehen werden. In dieser Versammlung wurde die gesamte Abteilungsvorstandschaft wieder entlastet. Da in der letzten JHV der Abteilungsvorstand für zwei Jahre Amtszeit gewählt wurde finden die nächsen Wahlen wieder 2018 statt. Protokoll 2017 JHV

Fahrradtour 2016

Am 18. Juli fand unsere Fahrradtour statt. Nach kleinen Startschwierigkeiten ging es auch schon los. Wir Starteten in Richtung Faberpark. Zuerst ging es am Alten Kanal entlang, und auf dem Radweg an Wendelstein vorbei. Wir folgten dem Straßenlauf bis kurz vor unserer ersten Straßenüberquerung. Dort gab es eine Erfrischung für unsere tapferen Radler. Unsere Tour wurde mit strahlendem Sonnenschein wolkenlosen Himmel und schnuckelige 31°C begleitet. Nachdem wir uns mit kühlen Getränken versorgt hatten starteten wir in die 2. Etappe unserer Tour. Die Kleinsten immer voraus, da sie für alle das Tempo angaben, und die Großen hinterher. In Birkenlach sammelten wir uns zu einer erneuten Straßenüberquerung und konnten dann nach wenigen Minuten auch schon die ersten Seile und Kletterplattformen unseres angestrebten Zieles sehen. Im Kletterpark Straßmühle angekommen gab es für alle Erfrischungen und der bereitgestellte Grill wurde angeschürt. Eine kleine Weile schauten einige Hungrige Gesichter auf saftige Staecks und brutzelnde Bratwürste die für uns über glühende Kohlen zubereitet wurden. In der Zwischenzeit wurden die organisatorischen Aufgaben für den Besuch des Klettergartens geklärt. Mit satten Mägen durften alle Kletterbegeisterte noch durch eine Sicherheitseinweisung durch die Trainer des Hochseilgartens. Je nach Lust und Alter konnte jeder sich an den zahlreichen Kletterpfaden Probieren. Mit Begeisterung ging es über Slackline, mit dem Skatboard in großer Höhe durch den Wald, durch Kletternetze, über wacklige Bretter, lange Steilabfahrten und vieles mehr. Nach 3 Stunden Kletterspaß hieß es langsam wieder zum Aufbruch. Für den Heimweg wählten wir eine etwas kürzere Strecke. Obwohl Müde aber glücklich legten unsere Kids ein rasantes Tempo vor, mit dem die Eltern mithalten mussten. Ich denke ich spreche im Namen aller Teilnehmer wenn ich mich bei der ganzen Familie Jäckel und Däumler für die super Vorbereitung und Versorgung bedanke. Ein großes Lob an Euch alle. Euer Stefan Meier

Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung (JHV)der Judoabteilung des TSV Feucht 04 e.V. fand am 01. Februar 2016 um 19:30 Uhr statt. Das Protokoll der Sitzung kann als PDF eingesehen werden. In dieser Versammlung wurde die gesamte Vorstandschaft wieder einstimmig entlastet. Außerdem wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Unsere Jugendbeauftragte Annika Jäckel wurde weiterhin in Ihrem Amt  bestätigt, außerdem wird sie zukünftig in ihrer Aufgabe  von Daniel Grund unterstützt. Protokoll 2016 JHV

Nikolausturnier 2015

Nachdem das Judo-Team letztes Jahr das traditionelle Feuchter Nikolausturnier ausfallen lassen musste, war es am 29. November wieder so weit, unser lang ersehntes Nikolausturnier fand wieder statt. Am Vorabend haben wir uns wieder sehr ins Zeug gelegt und für Euch die Halle vorbereitet. Am Sonntag hieß es dann bis 10:30 Uhr fleißiges wiegen für alle Teilnehmer. Danach wärmten wir uns gemeinsam auf, mit Laufübungen und Spielen. Kurz danach konnte es dann auch schon richtig losgehen. Alle 48 Teilnehmer durften sich zur Begrüßung in einer Reihe aufstellen. Im Zuge dieser wurden alle geltenden Regeln für dieses Turnier erklärt und die Wertungsrichter vorgestellt. Danach starteten wir sofort durch. Es waren viele spannende Kämpfe zu sehen. Bei mehreren Kämpfen kam es vor, dass ein vermeintlicher Sieger plötzlich doch Unterlag. Ich habe bei jedem Kampf mit Euch mitgefiebert. Nach dem jeder mit seinem Kampf fertig war, durften Freiwillige gern nochmals gegen einen Wunschkandidaten kämpfen. Wir bemühten uns während dessen Eure Urkunden zu drucken. Im Anschluss bekam jeder Teilnehmer die für ihn ausgestellte Urkunde und durfte auch einen der heißbegehrten Schokoladennikoläuse in Empfang nehmen. Am Samstag vor dem Nikolausturnier fand in Lauf das dortige Nikolaustunrier statt. Anna Sperova und Jan Spera nahmen an diesem Turnier tiel und belegten hier sehr gute 1. Plätze. Wir gratulieren zu diesen hervoragenden Plätzen und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg. Das Judo-Team bedankt sich für Eure rege Teilnahme und wünscht wunderschöne Weihnachten.  Euer Stefan Meier

50-jähriges Jubiläum

Jetzt ist der halbe Weg zu 100 Jahre Judo-Team Feucht zurückgelegt. Die Abteilung Judo des TSV 1904 Feucht e.V. ist 50 geworden. Zu diesem Anlass veranstaltete das Judo-Team eine Demonstration der Wege und der Entwicklung der Judoka die sie im Laufe ihres Trainings zurücklegen. Es waren alle Sportbegeisterte und Neugierige eingeladen, hinter die Abteilungstüren zu schauen. Zusammen mit den Judoka Angehörigen und Abteilungsfreunden, suchten die hergerichtete Halle auch der Vorstand des TSV 1904 Feucht e.V. auf. Der 1. Vorsitzender Klaus Schoderer mit dessen Stellvertretern Reinhold Trinkl sowie Rainer Schnelle verfolgten das bevorstehende Programm mit gehörigem Interesse. Auch der Ehrenvorsitzende des TSV und Kreisrat Herr Manfred Dauphin beglückwünschte die Abteilung. Zur großen Überraschung zählte auch der Besuch des 1. Vorsitzenden des Deutschen Dan Kollegiums e.V., Herr Klaus Trogemann. Mit dem vielversprechenden Motto „Judo – gestern bis heute“ begrüßte Michaela Jäckel in der Funktion des 1. Abteilungsleiters alle anwesenden Gäste und Judoka zur Jubiläumsveranstaltung. Herr Schoderer sprach sich sehr lobend über den ehrenamtlichen Einsatz der Abteilungsleitung und aller Engagierten aus. Rückblickend erinnerte er hier an den jahrelangen Einsatz von Gerhard Osswald. Erst kommissarisch, später dann zur Abteilunsleitung gewählt, wuchs mit Michaela Jäckel die gute Zusammenarbeit mit dem Hauptverein weiter. Er bedankte sich für die vielen internen Aktivitäten beim TSV, bei dem die Judoabteilung oft und immer wieder gerne ihren Beitrag dazu leiste. Anerkennend betonte er die organisatorische Ausrichtung dreier Budo Meisterschaften in Feucht. Unter der Leitung von Michaela Jäckel und Sandra Däumler mit einem hervorragenden Team konnten 2008 und 2009 zwei bayerische Kata-Meisterschaften stattfinden. 2013 folgte die Ausrichtung einer deutschen Kata-Meisterschaft. Aus allen Meisterschaften kann die Judoabteilung erfolgreiche Meister und Vizemeister vorweisen. Herr Schoderer überreichte Michaela Jäckel für viele Jahre sportliches Engagement, Exemplare der 100jährigen Festschrift des TSV 1904 Feucht e.V. Herr Trogemann schloss sich den Gratulationswünschen seines Vorredners an, und hob den Beginn seiner sportlichen Laufbahn im Judo hervor. Weiterhin wünschte er der Abteilung für das nächste Jahrzehnt eine erfolgreiche Zeit und hofft zu gegebener Zeit die jungen Sportler und Sportlerinnen dann wiederzusehen. Beide Vorstände haben betont, dass es ohne ehrenamtliches Engagement und Leidenschaft nicht möglich ist, eine Abteilung 50 Jahre am Leben zu erhalten.  Im darauf folgenden Programm gab es einen kleinen Einblick in das Aufwärmprogramm der Abteilung, welches von den Kleinen bis zu den Erwachsenen zu jedem Training gehört. Dann durften die Kleinsten zeigen was sie schon alles können. Alle Judoka zeigten ihre Fallschule. Sie schützt den Judoka vor grundlegenden Verletzungen und gehört deshalb zur Grundausbildung. Es wurden die Falltechniken von Klein nach Groß vorgeführt, um so die Entwicklung zu demonstrieren, welche sich nach längerem Training einstellt. Alle Darbietungen und Techniken der Kyu-Stufen wurden von Sandra Däumler ausführlich moderiert und so für jeden verständlich nahe gebracht. Der Sport Judo, wie er in Feucht praktiziert wird, beinhaltet nicht nur die sportliche Aktivität als solche oder das naheliegende Gefühl der Kampferfahrung. Das Judo-Team Feucht legt sehr großen Wert auf ein gesundes Training mit Maß und mit dem Ziel die Achtung zum Partner zu vermitteln. In jeder Trainingsstunde können Kinder so durch den Sport den Respekt zu dem anderen wiedererlernen. Am deutlichsten wurde dieses Zusammenspiel zwischen dem Judo und respektvoller Achtung in der Ausführung einer Kata. Annika und ihre Schwester Heike Jäckel (beide Blaugurtträger) erklärten sich zusammen mit Zdenek Spera und Stefan Meier (beide Braungurtträger) bereit, zwei bis fünf Gruppen aus der Nage-No-Kata vorzuführen. Bei der ersten traditionellen Kata sind fünfmal drei Würfe jeweils rechts und links in vorgeschriebener Reihen- und Schrittfolge zu zeigen. Frau Däumler arbeitete hier in ihrer Moderation deutlich heraus wie wichtig die Harmonie zwischen den Partnern ist. Man muss sich blind aufeinander verlassen können. Z.Bsp. stehen die Partner beim Richten ihrer Kleider zwischen den einzelnen Gruppen mit dem Rücken zueinander und sie können dem Partner durch keine akustischen Zeichen signalisieren, wann es wieder Zeit ist, sich zueinander umzudrehen. Der synchronische Ablauf ist schon deshalb wichtig, da bei einer Kata beide Partner miteinander bewertet. Durch die Vorstellung der Nage-No-Kata und der aussagekräftigen Moderation wurde sehr schön deutlich, dass es im Sport wichtig ist sich aufeinander zu verlassen, zu achten, zu respektieren und zu helfen. Einzelkämpfer finden im Judo wenig Erfolg. Großer Dank gilt Karin Feist (6. Dan Judo, Prüfungsbeauftragte DDK e.V. LG Bayern) und Hans Gottfried (7. Dan Judo, Budolehrer, Vorsitzender DDK e.V. LG Bayern), die beide extra angereist waren, um an unserem Jubiläum die Juno-Kata vorzuführen. Die Juno-Kata zeichnet sich dadurch aus, dass alle Techniken ohne eines aktiven Wurfes, Hebel oder Würger angedeutet werden. In einer kleinen Pause wurde das Programm mit der Möglichkeit, sich zu unterhalten oder ein Rätsel zu lösen abgerundet. Forschend wurde beispielsweise das Gewicht einer Judomatte geschätzt, erheiternd ging es auch bei den Schattenbildern her, hier sollten die Namen der Abteilungsleitung und einiger Judowürfe erraten werden. Das Judo-Team Feucht freute sich sehr über die rege Zuschaueranzahl und bedankt sich an dieser Stelle für den Besuch des Vorstandes des TSV Feucht 04, des Deutschen Dan Kollegiums und der vielen fleißigen Helfer. Ein herzliches Dankeschön ergeht auch an die Firma Wittwer -industrielle Elektronik- aus Schwarzenbruck-Lindelburg, die mit Ihrer freundlichen Leihgabe Ihrer Ventilatoren für ausreichende Luftbewegung in der gut besuchten TSV Halle sorgten und so Außentemperaturen von über 35 °C erträglich machten.

Gürtelprüfung

Am 20.05.2015 konnten wieder mal ein paar kleine Judoka zeigen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Zwei Tage zuvor trauten sich bereits zwei Erwachsene ihre Prüfung zum gelben Gürtel abzulegen. Nach dem wir uns an besagten Tagen alle aufgewärmt hatten ging es auch schon los. Daniel Grund und Daniel Haupt von den Erwachsenen und Tristan Wolff und Jonah Walther vom Anfängertraining am Mittwoch, zeigten ihre Fallschule. Dies machten sie aber nicht alleine, denn sie wurden von allen Mittrainierenden tatkräftig unterstützt. Nachdem wir uns alle am Mattenrand abgesetzt hatten wurden von den Prüflingen alle erlernten Würfe gezeigt. Die Mamis, Papis aus der Bambini-Gruppe und alle Zuschauer fieberten mit unseren Prüflingen mit. Weiter ging es mit dem Bodenprogramm. Zuerst wurden die einzelnen Haltegriffe vorgeführt, und auch die Namen waren kein Problem. Fast zum Schluss wurden die Übergänge zwischen den Haltegriffen von unseren Jungs gezeigt. Mittwochs waren wir dann alle wieder gefragt und durften in Zweier-Gruppen gegeneinander in einem Boden-Randori kämpfen. Unsere beiden Daniels schlossen sich nach der Prüfung dem allgemeinem Training wieder an. Mit Überreichung der Urkunden war für Daniel G., Daniel H., Tristan und Jonah die Prüfung beendet. Euer Judo Team gratuliert Euch ganz herzlich zu Euren gelben Gürteln. Wir freuen uns, Euch nach den Pfingstferien im fortgeschrittenen Training zu sehen.

Jahreshauptversammlung 2015

Jahreshauptversammlung (JHV)der Judoabteilung des TSV Feucht 04 fand am 09. Februar 2015 um 19:30 Uhr statt. Das Protokoll der Sitzung kann als PDF eingesehen werden. Protokoll 2015 JHV

Gürtelprüfung

Tagebucheinblicke Nach nun fast 8 Jahren war es endlich wieder so weit. Nach einer langen Vorbereitungszeit und schweißtreibender Übungen mit meinem Partner durfte ich letztes Jahr noch vor die Prüfungskommission treten. Mein angestrebtes Ziel an diesem Tag, war die Überreichung und Anerkennung zum Tragen des braunen Gürtels. Mein ganzes erlerntes Wissen über Stand- und Bodentechniken, Hebel-, Würger- und Kontertechniken wurden von den Prüfern Herbert Possenriede und Markus Bogner abgefragt und in der Praxisdarbietung akribisch beäugt. Meine Aufregung war sehr groß, auch, weil ich bis kurz vor Prüfungsbeginn am 13. Dezember noch kein Wissen über meine beiden Prüfern hatte. Nach der Begrüßung und einem kurzen Aufwärmtraining meiner Muskulatur ging es dann auch schon los. Meine Nervosität legte sich schnell, nachdem ich mit Prüfungswissen aus dem Anfängertraining beginnen sollte. Zuerst musste ich meine Fallschule in alle Richtungen zeigen. Auch den freien Fall und das fallen über ein Hindernis wollten die Prüfer sehen. Danach zeigte ich meine 20 Würfe, und noch ein paar weitere die von den Prüfern als Vorkenntnisse vorausgesetzt wurden. Anschließend gingen wir in den Boden über. Hier wollten sie mein Können der Haltegriffe und die dazugehörigen Befreiungen sehen. Bei den Würge- und Hebeltechniken sollte ich nicht nur beweisen, dass ich die einzelnen Techniken beherrsche, sondern auch das Prinzip welches dahinter steckt, erklären. Am Ende zeigten mein Partner und ich noch ein lebendiges Stand- und Bodenrandori. Herr Possenriede und Herr Bogner wollten an diesem Punkt bewerten, wie ich die Technik in einem Kampfgeschehen einbringen kann. Das anschließende Warten bis zum Ausgang der Prüfung schien eine Ewigkeit zu dauern. Das ganze Adrenalin, welches mir in der ganzen Zeit der Prüfung zu Höchstleistungen verhalf, baute sich nun langsam aber zielorientiert zum Nullpunkt ab. Als ich an meinem persönlichen Nullpunkt angekommen war, erhoben sich dann die Prüfer. Nun etwas Müde jedoch wieder voller Erwartung stellten wir uns nochmal vor meinen Prüfern auf. Voller Stolz nahm ich meine Urkunde und den Gürtel in der braunen Farbe entgegen. Ich bedanke mich, bei allen Anwesenden, meinem Partner und meinen Trainern, die mich so gut vorbereitet haben. Liebe Grüße Euer Pressewart, Stefan Meier.

Gürtelprüfung

Am 19.11.2014 fand die diesjährige Gürtelprüfung der kleineren und größeren Jodoka des TSV Feucht statt. Nach ein paar kleinen Aufwärmübungen ging es dann auch schon los. Die aufgeregten Prüflinge zeigten den beiden Prüfern Michaela Jäckel und Sandra Däumler und den vielen Eltern ihre gelernte Fallschule. Danach wurden von jedem Prüfling die erlernten Würfe vorgeführt. Hinzu kamen noch vier Haltegriffe. Die höheren Gürtelträger zeigten noch verschiedene Hebel- und Würgetechniken. Zum Schluss folgte noch ein kleines Standrandori bei dem die vorher gezeigten Techniken in Aktion angewandt werden sollten. Leider kam es dabei zu einem kleinen Unfall. Aber als auch dies aus gestanden war, erwarteten alle das mit Spannung das Ergebnis ihrer Prüfung. Anna Sperova erreichte den Gelben Gürtel (5.Kyu-Grad) Dorian Schmitz, Joscha Foster und Chiara DiBella erwarben den Orangen Gürtel (4. Kyu-Grad) Eric Römer und Nicki Jäckel erreichten den Grünen Gurt im Judo (3. Kyu-Grad) Wir gratulieren euch recht herzlich zu Eurem neuen Gürtel und wünschen Euch sehr viel Erfolg für die Zukunft. Euer Trainer-Team